MYTHOS BLAUTOPF
Expedition ins Dunkel

2006, 43 Min., DigiBeta, MiniDV, 16:9
Buch und Regie: Claus Hanischdörfer
Kamera: Alecs Heiduschka, Kumeran Herold
Unterwasserkamera: Andreas Kücha, Tobias Schmidt
Schnitt: Arne Wanner
Ton: Michael Meye
Sprecher: Achim Höppner
Redaktion: Linde Dehner, ZDF/ARTE
Produktion: EIKON Südwest (DVD erhältlich!!!)
AUSSCHNITT: deutsch english francais

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Bisherige Ausstrahlung: ARTE, DW-TV
Premiere: 7.12.2006 in Blaubeuren und 11.1.2007 in Ulm (Kornhaus)
Preisträger beim 19. Int. Berg- und Abenteuerfilmfestival in Graz 2007
weitere Infos zur Blautopf-Forschung: ARGE-Blautopf

 

INHALT
Seit Jahrhunderten umranken den Blautopf  zahlreiche Rätsel. Im Sommer 2006 brechen Höhlenforscher zu einer Expedition auf, um an Orte vorzudringen, die kein Mensch zuvor betreten hat...
Doch die Höhlenforschung ist nicht nur ein Abenteuer, sondern dient der Wissenschaft. Geologen, Biologen und Archäologen profitieren von den unterirdischen Entdeckungen. Auf ihrer abenteuerlichen Expedition entdecken die Forscher Tropfsteinhallen, die in Glanz und Größe beispiellos für Deutschlands Höhlen sind. Der Film zeigt die Faszination der legendären Blautopf-Höhle und mutige Taucher und leidenschaftliche Forscher, die versuchen in jahrelanger Arbeit einen Schacht durch die Erde in das Höhlensystem zu graben. 

 

PRODUKTIONSNOTIZEN
Christian Drewing von der EIKON-Südwest machte mich mit der Forschungsgemeinschaft ARGE-Blautopf und ihren Neuentdeckungen in Deutschlands bekanntester Karstquelle bekannt. Die Vorstöße in die trockenen und bislang unerforschten Regionen der Höhle sollten im Mittelpunkt unseres Films stehen. 
Da im Blautopf nur ausgewählte Spezialisten tauchen dürfen, war ich auf die Unterwasseraufnahmen der ARGE-Blautopf angewiesen. Andy Kücha und Tobias Schmidt lieferten aber sehr gutes Material.
Bei den Dreharbeiten in dem 40 Meter tiefen Schacht der Vetterhöhle machte ich meinem Namen alle Ehre und entdeckte meine "Claustrophobie". Insgesamt verzögerten sich die Dreharbeiten immer wieder aufgrund der schlechten Tauchbedingungen im Blautopf. Aus insgesamt fast 40 Stunden Rohmaterial (davon rund 30 Stunden Unterwassermaterial) schälten wir einen modernen, wissenschaftlichen Abenteuerfilm - ohne Eduard Mörike zu zitieren!

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