FASZINATION BERGKRISTALL
Schätze der Alpen - Teil 1 & 2

2009, 2 x 24 Min., RedOne, Full-HD 16:9
Buch und Regie: Claus Hanischdörfer
Kamera: Jochen Schmoll, Sebastian Tischler
Schnitt: Felix Kolb
Ton: Daniel Bartsch, Nicolas Altmaier
Redaktion: Carolin Darschin
Leitung: Björn Thönicke
Produktion: DrehXtrem für SERVUS-TV

 

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Bisherige Ausstrahlung: SERVUS-TV
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INHALT
Bergkristalle faszinieren die Menschen schon seit Jahrhunderten. Drei Kristallsucher, sog. Strahler, bei ihrer abenteuerlichen und riskanten Schatzsuche in den Alpen. 
Dosi Venzin der Instinktstrahler aus Sedrun in der Schweiz. Schon seit 40 Jahren ist er in der Einsamkeit der Berge unterwegs und verdient als einer der wenigen heute noch seinen Lebensunterhalt mit dem Finden und Verkaufen von Mineralien. Der Österreicher Ludwig "Lugg" Rasser gilt im Rauriser Tal als "Stoasucher"-Legende. Zusammen mit seinem Freund Hubert Fink ist er u. a. auf dem über 3000 Meter gelegenen Hohen Sonnblick auf Schatzsuche.
Der Schweizer Franz von Arx hat die größten Bergkristalle aus dem Fels geholt, die je in den Alpen gefunden wurden. Er trifft die letzten Vorbereitungen damit die jeweils 400 Kilo schweren Sensationsfunde auf Europas größtem Branchentreff, den Mineralientagen in München, ausgestellt werden können. 

 

PRODUKTIONSNOTIZEN
Zu diesem Projekt kam ich sehr überraschend. Jochen Schmoll, Sebastian Tischler und Joachim Ottmer hatten die Protagonisten ausgewählt und das Exposé geschrieben. Mitte August suchte Jochen nach einem geeigneten Regisseur, und da wir schon öfters erfolgreich zusammen gearbeitet hatten, bot er mir an diesen Film zu realisieren.
Bereits Anfang September begannen die Dreharbeiten. Atemberaubende Naturkulissen und eigenwillige, aber sehr sympathische Protagonisten machten die Dreharbeiten zu einem besonderen Erlebnis. Dazu kam, dass wir als vermutlich erstes und einziges Team mit der Red-One-Kamera - eigentlich eine digitale Kinokamera - eine Fernsehreportage drehten. Visuell hebt sich deshalb diese Produktion erheblich von vergleichbaren Reportagen ab. Allerdings kamen wir zur Erkenntnis, dass sich die schwere und vergleichsweise umständlich zu bedienende Kamera, nur bedingt für "Cinema-Verité"-Einsätze eignet. Auch der Workflow in der Post-Produktion war aufgrund der enormen Datenmengen etwas langsamer als üblich und muss noch optimiert werden. 
Allerdings lässt einen das Ergebnis die Strapazen und den technischen Aufwand rasch wieder vergessen.

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