DAS IKEA SYNDROM
von Menschen und Möbeln

2003, 29 Min., DVCPro, 4:3
mit sieben IKEA-Kunden und vier Wohnungen
Buch und Regie: Claus Hanischdörfer
Kamera: Walter Müller
Schnitt: Katja Habermehl
Redaktion: Kai Henkel
Produktion: SWR Baden-Baden

<zurück>

ikeaplakat.jpg (66464 Byte)

Bisherige Ausstrahlung: SWR, RBB, Phoenix, MDR, ARD-Digital, 3sat
AUSSCHNITT>

INHALT
Schöner Wohnen - schön wär's. Die Einzelteile sind zwar niedlich kompakt verpackt, aber IKEA-Möbel haben alle einen Haken - und viele Ösen. Wir müssen sie selber bauen.
"Das IKEA Syndrom" begleitet unterschiedliche Kunden nach dem Möbelkauf über den schweißtreibenden Gang durchs Treppenhaus in ihre Wohnungen. Dort tragen sie ihren ganz persönlichen Kampf gegen Hinterhalte der Bauanleitungen und Tücken der Türscharniere aus. Der Irrtum ist ihr ständiger Begleiter.
Einsichten in das Streben nach Wohnlichkeit und Lebensart und Lebensgeschichten der  Möbelbauhelden..

PRODUKTIONSNOTIZEN
Drehbeginn war Mitte Januar 2003. An acht Drehtagen begannen wir kurz nach Ladenöffnung mit der Suche nach Kunden in Sindelfingen und Walldorf. Ich stand im Kassenbereich und fragte Menschen mit großen Paketen, ob wir sie beim Aufbau filmen dürfen. Viele fanden zwar die Idee des Filmes gut, wollten sich aber selbst nicht vor der Kamera blamieren. So hatten wir am Ende der Dreharbeiten, nach vielen, vielen Absagen, sechs Fälle im Kasten.
Die Reportage ist eine SWR-Hausproduktion. Ich drehte mit einem SWR-Team und schnitt den Film beim Sender in Baden-Baden.
Das Konzept beinhaltete von Beginn an, keinen Film über das Möbelhaus IKEA zu drehen, sondern die privaten Möbelbauer und ihre Wohn- und Lebensgeschichten in den Mittelpunkt zu rücken.

<zurück>