Straße nach Nirgendwo
Wenn Menschen einfach verschwinden
2004, 44 Min., DVC-Pro, 16:9
Buch und Regie: Claus Hanischdörfer
Kamera: Nico Wöhrmann
Schnitt: Birgit Dreibach-Edel
Ton: Frank Zügel, Michael Karthäuser, Oliver Neumann
Redaktion: Harald Schibrani
Leitung: Kai Henkel
AUSSCHNITT: deutsch, english

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Bisherige Ausstrahlung: ARD, SWR, ARD Digital, PHOENIX, WDR, DW-TV, RBB, 3sat, MDR, HR3

INHALT
"Ich geh' mal kurz frische Luft schnappen" - das waren die letzten Worte von Willy Hoyer an seine Frau. Nach der Geburtstagsfeier zu seinem 52. Geburtstag verschwindet der leitende Angestellte auf Nimmerwiedersehen und lässt seine Frau und zwei Kinder zurück. Wo ist Willy Hoyer? Seine Frau sucht unermüdlich. Die Suche ist nicht hoffnungslos, denn es gibt Menschen, die sicher sind Willy Hoyer lebendig gesehen zu haben...
Hannes Feigl ist wieder zu seiner Frau heimgekehrt. Sie blieb damals im Glauben zurück, ihr Mann hätte einen Geschäftstermin. Zehn Jahre nach seiner Flucht fährt das Ehepaar noch einmal in das dunkelste Kapitel ihrer Beziehung. Hannes Feigl zeichnet seine Flucht von damals nach und zeigt wo er damals ein neues Leben begonnen hat. Die Reise geht weit in den Süden...

PRODUKTIONSNOTIZEN
Im April 2003 begann ich mit meiner Recherche. Viele Fälle passten in das Schema "Ich-Geh-Mal-Zigaretten-Holen", aber kaum jemand der Betroffenen wollte mit diesem Makel in die Öffentlichkeit gehen. Im November 2003 begannen endlich die Dreharbeiten. Wir reisten mit dem Ehepaar Feigl nach Tunesien. Dort wurden die Dreharbeiten durch das Ende des Ramadan und eine beschlagnahmte Kamera erschwert. Von der tunesischen Botschaft zugesicherte Drehgenehmigungen waren plötzlich nicht mehr gültig. Dennoch gelang es uns mit gutem Material zurück zu kommen..
Im April 2004 begannen die Dreharbeiten zum Fall Hoyer. Ich war erschüttert, aber auch erstaunt mit welcher Energie Ute Hoyer auch noch 18 Monate nach seinem Verschwinden ihren Mann sucht. Nachdem der Film bereits fertig war, gab es plötzlich eine Wende... 

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