DER PAZIFISCHE FEUERRING, Teil IV
Ecuador und Chile
2010, 43 Min., DSLR, FullHD 16:9
Buch und Regie: Claus Hanischdörfer
Produktion und Kamera: Jochen Schmoll
Schnitt: Joachim Bihrer
Aufnahmeleitung und Übersetzungen: Valentina Boye
Projektleitung: Jürgen Hansen, Prospect-TV
Redaktion: Caroline Auret, ZDF
Produktion: DrehXtrem

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Erstausstrahlung:  26.05.2011 auf ARTE

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INHALT
Der Pazifische Feuerring – eine der atemberaubendsten und gefährlichsten Regionen der Erde. Drei Viertel aller aktiven und erloschenen Vulkane unseres Planeten befinden sich hier. Der letzte Teil der Reihe führt in die südamerikanischen Anden. Der 5897 Meter hohe Cotopaxi gilt als der höchste aktive Vulkan der Welt. Wissenschaftler ,wie Jorge Bustillos, überwachen permanent den gigantischen Feuerberg, denn die letzten Ausbrüche waren verheerend.
Ein anderer Vulkan in Eucador kommt nicht zur Ruhe und versetzt die Menschen seit über 10 Jahren in Angst und Schrecken: Der Tungurahua. Wie lebt man am Fuße des Vulkans mit der ständigen Bedrohung?
Im Pazifik vor der chilenischen Küste geht der Geologe Jan Behrmann dem Megabeben vom Februar 2010 auf dem Forschungsschiff "Sonne" auf den Grund.
In Chile gibt es neben Indonesien die meisten Vulkane. Der Villarrica ist seit über 50 Jahren aktiv. Für die Ureinwohner Chiles, die Mapuche, ist der Villarrica ein heiliger Berg. Noch nie ist ein Mapuche auf den Vulkan gestiegen, doch Margot Martinez wagt zusammen mit dem deutschen Bergführer Hans Saler den Aufstieg - ein spirituelles Erlebnis

PRODUKTIONSNOTIZEN
Eigentlich wollte Jürgen Hansen mit seiner Produktionsfirma Prospect-TV die Reihe komplett alleine produzieren. Da ARTE aber die Filme möglichst schnell haben wollte, holte er Jochen Schmoll ins Boot und dieser nahm mich an Bord.
Es wurde eine spannende Reise zu den Anfängen unseres Planeten. Gemeinsam mit Valentina Boye, die aufgrund ihrer Sprachkenntnisse die Recherche und die Organisation vor Ort bewältigte, starteten wir Anfang September 2010 in Chile mit den Dreharbeiten. Beginnend auf Meereshöhe auf dem Forschungssschiff "Sonne" im Pazifik und endend auf über 5000 Meter in Ecuador. Dazwischen lagen über drei Wochen mit vielen eindrucksvollen Naturerlebnissen und beeindruckenden menschlichen Begegnungen.
Da wir einen "Film-Look" wollten, hat Jochen mit der neuesten Canon EOS 5D - einer digitalen Spiegelreflexkamera gedreht. Das Ergebnis sind sensationelle Full-HD-Filmbilder. Schwachpunkt der Kamera ist einzig das Handling, vor allem bei der Tonaufzeichnung.
Nachdem alle spanischen O-Töne von Valentina übersetzt waren, begannen wir im November 2010 mit dem Schnitt. Cutter war wieder einmal Joachim Bihrer, der dank seines dramaturgischen und filmischen Wissens, dem Film den letzten Schliff gab. 

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